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Traditionelle Shōtōkan Karate

Sergej lehrt 3x wöchentlich zu festen Übungszeiten die Kunst des traditionelle Shôtôkan Karate Training in drei Übungsschwerpunkten:

  • Kihon, die Grundschule zum Erlernen und Verfeinern der Techniken.
  • Kata, der stilisierte Kampf gegen mehrere imaginäre Angreifer.
  • Kumite, der kontaktlose Zweikampf, bei dem die Angriffs- und Verteidigungstechniken aus Kihon und Kata ihre Anwendung finden.

Shôtôkan Karate ist die am weitest verbreitete Stilrichtung im Karate-Dô. Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung. Karate-Dô bedeutet übersetzt "Weg der leeren Hand".
Die Ursprünge des Karate liegen in China aus einer Zeit, als dort das Tragen von Waffen nicht erlaubt war.
Chinesische Mönche entwickelten schließlich  aus gymnastischen Übungen eine waffenlose Kampfkunst zur Selbstverteidigung.
Meister Funakoshi Gichin (1868-1957) wird als Begründer des Shôtôkan Karate angesehen. Funakoshis Zielsetzung war:
Schulung von Geist, Charakter und innerer Einstellung. In diesem Zusammenhang prägte Meister Funakoshi den Leitsatz "Bevor du den Gegner besiegst, musst du dich selbst besiegen".
Ebenso bedeutet die Selbstverteidigung ein wichtiger Aspekt des Shôtôkan Karate. Von Meister Funakoshi stammt die Maxime: "Im Karate gibt es keine erste Hand". Das heißt, ein Karateka soll niemals, auch nicht präventiv, zuerst angreifen.
"Traditionell" wird oft mit "altbacken" und "langweilig" verbunden. Von modernen Methoden erfofft man sich schnellere, bessere und effektivere Ergebnisse. Warum also dann traditionelles Shôtôkan Karate?
Die neueste Sportwissenschaft hat festgestellt, dass das isolierte Training einzelner Muskelgruppen weniger effektiv ist als die Übung ganzer Bewegungsmuster. Dieses Prinzip wird im traditionellen Karate schon immer angewandt. Dieser Umstand und dass nur durch den "langen Weg" das Ziel einer wirkungsvollen Selbstverteidigung in jeder Situation bewältigt werden kann, sind der Grund dafür, dass Sergej bevorzugt den Weg des Karate lehrt.

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